Foto: Verónica Lacasa
Veranstaltung mit dem palästinensischen Journalisten Kayed Hammad, Mitautor des Buches „Menú en Gaza“, das 2025 den spanischen Literaturpreis Ortega y Gasset gewonnen hat.
Termin: 14. November von 16-18 Uhr, Kulturzentrum am Münster (Astoria-Saal), Konstanz
Um die Umweltzerstörung in Gaza zu verstehen, muss man über die unmittelbaren Umweltschäden hinausblicken. Es geht darum zu analysieren, wie die Zerstörung des Territoriums und der Lebensgrundlagen zur Hungersnot beitragen und Grundrechte beeinträchtigen kann; aber es lädt uns auch dazu ein, die historischen Strukturen zu hinterfragen, die diese Formen der Gewalt ermöglichen, darunter das Fortbestehen kolonialer Denkweisen. Ausgehend vom Erfahrungsbericht unseres Gastes Kayed Hammad wünscht die Veranstaltung, uns dieser Realität näherzubringen – aus der Perspektive derer, die sie erleben und erforschen.
Schließlich wollen wir uns die Frage stellen, welche Rolle wir vom Globalen Norden aus übernehmen müssen. Hierzu werden auch Andrea Mora vom Kollektiv FreeBruno für den Schutz des Wassers und Tilman Massa vom Dachverband Kritische Aktionär*innen mitwirken. Anstatt endgültige Antworten zu liefern, geht es darum, einen Dialog zu eröffnen, der es uns ermöglicht, unser Verständnis zu vertiefen, zu hinterfragen, aber auch in Handeln umzusetzen.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Public Sustainability Week der studentischen Green Offices der Uni Konstanz und der HTWG (9.-15. November) mit Teilnahme der studentischen Ortsgruppen Rettet Gaza und Students for Palestine.
www.psw-konstanz.de