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Research for a sunny future!

Modulzellentwicklung für Spezialanwendungen

Das ISC Konstanz entwickelt nicht nur die neuesten Solarzelltechnologien, sondern untersucht auch modernste Modulfertigungsverfahren, mit deren Hilfe unsere Kunden und Partner hochwertige, effiziente und langlebige Solarmodule herstellen können. Hier liegt der Fokus auf der einfacher und kostengünstiger Produktion und möglichst langen Produktlebensdauern, um möglichst geringe Stromgestehungskosten (levelized cost of electricity, LCOE) für den Kunden zu erreichen.

Stringing

Am ISC Konstanz arbeiten wir an der evolutionären Weiterentwicklung der klassischen Zellverschaltung mittels lotbeschichtetem Kupferflachdraht. Diese Technologie ist derzeitiger Industriestandard, um einen Zellstrang (sog. „String“) herzustellen, der die individuellen Zellen elektrisch und mechanisch verbindet. Der Lötprozess zur Stringherstellung erfolgt am ISC automatisch. Neben der klassischen Verschaltung von beidseitig kontaktierten Solarzellen entwickelt das ISC Konstanz Methoden zur Stringherstellung von Rückkontaktsolarzellen. Alternativ zum Infrarotlöten wird am Einsatz von elektrisch leitfähigen Klebern oder Lotpasten geforscht, um die Produktion noch langlebiger und bleifreier Module zu ermöglichen.

Schindeln

Das ISC Konstanz ist stets auf der Suche nach möglichen Wirkungsgradsteigerungen bei reduzierten Produktionskosten. Da wir glauben, dass damit Module mit höchstmöglichen Wirkungsgraden hergestellt werden können, entwickeln wir Prozesse und Methoden zu Modulherstellung mit neuartigen Schindelverfahren.
Das Schindeln ermöglicht eine Erhöhung der aktiven Modulfläche durch eine lückenlose Zell-Zell Verbindung. Diese wird durch die Überlappung der Kanten benachbarter Zellen erzeugt, wobei die elektrische und mechanische Verbindung mit leitfähigem Kleber oder alternativen Materialien erfolgt. Somit kommt es zu einer starken Reduktion der inaktiven Modulfläche, was wiederum zu einem besseren Wirkungsgrad und somit zu geringeren spezifischen Modulkosten führt.

Conductive Backsheet Technologie

Die Conductive Backsheet (CBS) Technologie ist ein speziell für Rückkontaktsolarzellen entwickeltes Zellverbindungsverfahren, das sich durch eine geringe mechanische Belastung der Solarzellen auszeichnet. Mit ihr ist es möglich, auch sehr dünne ZEBRA-Zellen mittels leitfähigem Kleber auf einer strukturierten Kupferfolie zu verbinden und so monolithisch in ein Modul zu integrieren.
Wir helfen Ihnen gerne dabei, diesen Fertigungsprozess für Ihre Anwendung zu integrieren.

Bifaziale Modultechnologie

Bifaziale Module ermöglichen den gleichzeitigen Lichteintrag auf der Modulvorder- und Modulrückseite und somit eine erhöhte Stromproduktion was zu einer drastischen Reduktion der Stromgestehungskosten führt. Die hausintern entwickelten Zellkonzepte ZEBRA, BiSoN und MoSoN weisen alle eine optisch transparente Rückseite auf und können in eine bifaziale Modularchitektur eingebettet werden.
Das ISC entwickelt und testet bifaziale Modulkonzepte im Labor und quantifiziert deren Mehrertrag gegenüber klassischen Modulen mittels Außenmessungen siehe auch bei Ertragsprognosen.

Flexible und Leichte Module

Speziell in der Gebäude-, Fahrzeug- und Produktintegration sind Leichtbaumodule und Module mit alternativer Architektur von hohem Interesse. Ob dabei dünne Gläser oder polymerbasierte Alternativen zum Einsatz kommen hängt von den Betriebsanforderungen ab.

PV-Module lassen sich in eine Vielzahl von Produkten integrieren, sinnvoller Weise insbesondere in Fahrzeuge, die einen elektrischen Bedarf haben, beispielsweise PKW und LKW, Boote und Schiffe, oder Züge.

Ob die Module als filigrane Streifen oder als große und gewölbte Flächen integriert werden sollen, wir erarbeiten mit Ihnen zusammen das beste und schönste Produkt und helfen bei der Integration und physikalischen Anbindung der PV-Module in Ihrer Anwendung.

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