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Strom ist etwas, was die Menschen in den Industrieländern als selbstverständlich empfinden, dabei muss derzeit immer noch etwa 20 Prozent der Weltbevölkerung darauf verzichten.

So unterstützen wir arme Teile der Weltbevölkerung: In Demonstrationsprojekten in Afrika, Asien und Lateinamerika elektrifizieren wir sonnenreiche Regionen abseits der Stromnetze mit sauberer Energie, um den Bedarf von Schulen, Krankenstationen und abgelegenen Dörfern entgegen zu kommen. Wir fördern die Nutzung von Elektrizität zur Verbesserung der Lebensbedingungen benachteiligter Bevölkerungsgruppen sowie zur gesteigerten Produktivität der Einzelnen. Unser Leitperspektive ist eine „Hilfe zur Selbsthilfe“, wobei alleine die Verringerung von Landflucht durch diesen Infrastrukturausbau von einer große Bedeutung ist.

Das bieten wir: Dazu stellen wir Initiativen und NROs unsere Expertise in der Photovoltaik zur Verfügung – unseren aktuellen Kapazitäten entsprechend. Als gemeinnütziger Verein können wir keine externen Elektrifizierungsprojekte finanzieren; eher freuen wir uns über Spenden für unsere aktuellen Projekte in Kamerun und Indien auf folgendes Konto:

GLS Gemeinschaftsbank
BIC: GENO DE M1 GLS
IBAN: DE23 430 609 67 700 99 15 700

Ansprechperson:

1. Kamerun

Die Dörfer Ndambog und Bôtbadjang liegen in den Regenwäldern Kameruns und sind nicht an das nationale Stromnetz angeschlossen. Um den Kindern bessere Bildungsbedingungen zu ermöglichen, stattete das ISC Konstanz, zusammen mit Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW Friedrichshafen), die Berufsschule in Bôtbadjang und die Grundschule in Ndambog mit Solaranlagen aus. Der Strom soll hauptsächlich für Licht und Geräte in der Werkstatt, den Klassenzimmern und den Büroräumen genutzt werden. Die Berufsschüler bekamen eine Schulung zu Solarenergie und zur Wartung der Anlage. Die deutschen Studenten spielten bei den Schulungen die Hauptrolle und wurden im Vorfeld auf ihre Aufgabe als Multiplikatoren vorbereitet. Die Berufsschule CETIC de Bodbadjang erhielt didaktisches Material zur Solartechnik.

Projektreihe SLAK

SLAK steht für „Strom und Licht für Arme in Kamerun“ und ist eine Initiative des ISC Konstanz mit seinem lokalen Partner ELPC (Électricité pour les Pauvres au Cameroun). Im Rahmen dieser Initiative werden Dörfer, Schulen und Krankenhäuser im ländlichen Kamerun mit Solarstrom ausgestattet, um die Lebensumstände der Bevölkerung zu verbessern.

Da in den Dörfern keine Stromnetze vorhanden sind, können Solarmodule als Insellösungen eingesetzt werden. Die Kosten sind viel geringer als für einen Netzausbau. Die Dorfbewohner sind unabhängig von Stromlieferanten und Strompreisen. Die Erwachsenen können auch die Abendstunden nutzen, um Zusatztätigkeiten nachzugehen. Die Kinder können lernen und so ihre Zukunftschancen verbessern. Und das alles ohne den gesundheitsschädlichen Rauch der Kerosinlampen. Ein Solarmodul hat eine durchnittliche Lebensdauer von 30 Jahren – genug Zeit, um einer ganzen Generation durch ökologisches Denken zu Bildung und Wohlstand zu verhelfen!

 

SLAK 6 – Botbéa: unser aktuell laufendes Projekt (wegen Covid in Verzögerung)

In Kooperation mit LogIkwo Nachhaltig in Kamerun e.V. und ELPC (Electricité et Lumière pour les Pauvres au Cameroun) führen wir in 2019-2020 die solare Elektrifizierung des Dorfs Botbéa durch. Es wird eine nachhaltige und gesunde Beleuchtung für die 56 Haushalte durch Insellösungen gebracht. Bei der Schulung der lokalen Bevölkerung achten wir diesmal besonders auf Frauen, die eher dauerhaft im Dorf bleiben, als die Männer.
Factsheet: SLAK 6

 

SLAK 5 – EduSol Cameroun

Die Dörfer Ndambog und Bôdbadjang liegen in den Regenwäldern Kameruns und sind nicht an das nationale Stromnetz angeschlossen. Um den Kindern bessere Bildungsbedingungen zu ermöglichen, stattete das ISC Konstanz, zusammen mit Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW Friedrichshafen), die Berufsschule in Bôdbadjang und die Grundschule in Ndambog mit Solaranlagen aus. Der Strom soll hauptsächlich für Licht und Geräte in der Werkstatt, den Klassenzimmern und den Büroräumen genutzt werden. Das Lehrerquartier erhielt zusätzlich einen Solarkühlschrank. Die Berufsschüler bekamen eine Schulung zu Solarenergie und zur Wartung der Anlage. Die deutschen Studenten spielten bei den Schulungen die Hauptrolle und wurden im Vorfeld auf ihre Aufgabe als Multiplikatoren vorbereitet. Die Berufsschule CETIC de Bodbadjang erhielt didaktisches Material zur Solartechnik.
Factsheet: SLAK 5

 

SLAK 4

Das 260-Einwohner-Dorf Ndambog im Regenwald Kameruns ist nicht an das nationale Stromnetz angeschlossen, weshalb Dorfbewohner auf Dieselgeneratoren und Kerosinlampen zurückgreifen müssen. Der Energiemangel ist hier eines der größten Hemmnisse für Bildung und wirtschaftliche Entwicklung. Deshalb stattete ISC Konstanz alle 50 Haushalte mit jeweils einer Solaranlage für Licht aus. 50 Modulpaten machten dieses Projekt möglich. Die Krankenstation des Dorfes wurde mit einer Solaranlage und einem Solarkühlschrank zur Kühlung der Medikamente gefördert.
Factsheet: SLAK 4

 

SLAK 3

Das Dorf Botbadjang liegt mitten im Regenwald von Kamerun. In der dortigen Krankenstation versorgen ein Arzt und eine Krankenschwester mehrere hundert Menschen aus dem umliegenden Gebiet. Als Stromquelle verfügt das Gebäude nur über einen Dieselgenerator und hat keine Möglichkeit die Medikamente zu kühlen. ISC Konstanz installierte eine 1 kWp-Solaranlage auf dem Dach und besorgte einen Solarkühlschrank. So ist das Krankenhaus auch nachts immer einsatzbereit.
Factsheet: SLAK 3

 

SLAK 2

Das technische Gymnasium in Douala-Bassa (Kamerun) vermittelt Schülern eine Berufsbildung (z.B. zum Elektriker). Weil viele Schüler tagsüber arbeiten müssen, bietet dieses auch Abendkurse an. Umso verheerender ist es, dass das Gebäude des Gymnasiums über keine funktionierende Stromversorgung verfügt und so die dunklen Abendstunden nicht effektiv zum Lernen genutzt werden können. ISC Konstanz stattete die Schule mit 1 kWp Solarpanelen aus und gab zusätzliche Schulungen zu Solartechnik.
Factsheet: SLAK 2

 

SLAK 1

Das Dorf Botbadjang liegt in den Urwäldern der Littoral Province in Kamerun. Aufgrund seiner abgelegenen geographischen Lage, besteht kein Anschluss an das Stromnetz. Deshalb sind die Menschen auf teures und gesundheitsschädliches Kerosin angewiesen, um ab 18 Uhr Licht zu haben. In dem Pilotprojekt von ISC Konstanz wurden die 30 Haushalte mit je 180 W Solar-Home-Systems ausgestattet, um Licht in die Häuser zu bringen. Als erstes Solardorf in Kamerun wurde Botbadjang eine Attraktion mit Vorbildcharakter für andere Kommunen.
Factsheet: SLAK 1

 

Partner und Sponsoren von SLAK

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Partnern und Sponsoren, die die SLAK-Projekte unterstützen:

  • ZF Hilft e.V.
  • Prof.Dr. Ernst Bucher
  • Stadt Konstanz
  • Deutsches Stiftungszentrum
  • Stiftung Entwicklungszusammenarbeit (SEZ) Baden-Württemberg
  • SolarTrick online shop
  • Bodensee Solarschifffahrt GmbH
  • asb Aktion Selbstbesteuerung e.V.
  • Solar Bumler GmbH
  • Sunny Solartechnik GmbH
  • Deutsche Umwelthilfe e.V. und Rapunzel Naturkost GmbH aus Mitteln des HAND IN HAND-Fonds
  • solarcomplex AG
  • CentroSolar AG
  • Stadtwerke Konstanz GmbH
  • LEY Mineralöl GmbH
  • Wir helfen Kindern e.V.
  • Verein kamerunischer Indenieure und Informatiker (VKII)
  • Solarworld
  • Sunways
  • GP Solar
  • Centrotherm
  • Silfab
  • Elkem Solar
  • Webasto Solar
  • Paores
  • Day4 Energy
  • Cofra Foundation
  • Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM)
  • Louis Leitz Stiftung
  • BOSCH eBike Systems

2. Ghana

Das erste Projekt SolGhana der Initiative EduSol wurde von 2011 bis 2012 in Ghana erfolgreich durchgeführt. Schüler der LGH wurden im Vorfeld von ISC-Mitarbeitern und deren Lehrern im Bereich Solarenergie und Landeskunde über Ghana geschult und reisten anschließend nach Ghana. Dort gaben sie ihr Wissen über Solarstrom den Schülern der Technical High School weiter und installierten gemeinsam mit den ghanaischen Schülern eine netzgekoppelte Solaranlage mit Batterien. So konnte die Stromversorgung der Schule in Nyakrom deutlich stabilisiert werden.

EduSol Ghana

Das Schülerprojekt EduSol Ghana wurde in Kooperation mit dem LGH (Landesgymnasiums für Hochbegabte) Schwäbisch Gmünd, der NGO „Schulwälder für Westafrika“ und der Secondary Technical High School der Stadt Nyakrom 2012 umgesetzt.

Schüler des LGH wurden im Vorfeld von ISC-Mitarbeitern in Solarenergie, Aufbau und Instandhaltung einer Solaranlage sowie über das Partnerland geschult. Im Rahmen dieser Workshops planten die Schüler mit den ISC Konstanz-Mitarbeitern eine Photovoltaik-Anlage für die Partnerschule, die Nyakrom Secondary Technical High School in Ghana. Anschließend reisten neun SchülerInnen (im Alter von 13 bis 18 Jahren) zusammen mit ISC-Mitarbeitern nach Ghana. Dort gaben sie den Schülern dieser ersten Partnerschule ihr Wissen über Solarstrom weiter und installierten gemeinsam mit ihnen eine netzgekoppelte Solaranlage mit Batterien. So konnte die Stromversorgung der Schule deutlich stabilisiert werden.

EduSol Ghana ist Teil der Projektreihe EduSol, die neben der Elektrifizierung auch auf die Bildung für nachhaltige Entwicklung abzielt.
Factsheet: Edusol Ghana

 

Partner und Sponsoren von EduSol Ghana

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Partnern und Sponsoren, die das Projekt SolGhana unterstützen:

  • Umweltministerium Baden-Württemberg
  • SEZ – Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg
  • Solar-Fabrik Freiburg
  • Stiftung KLAUS GROHE, Schiltach
  • VRD Stiftung
  • PASCH
  • Niedersächsische Bingo-Lotto-Stiftung

3. Indien

Projektreihe SUNI

SUNI steht für „Sunpower for India“ und ist eine Initiative des ISC Konstanz. SUNI wurde von unserem indischen Mitarbeiter Dr. Jayaprasad Arumughan angestoßen. Das Ziel der SUNI-Projektreihe ist es, mit Hilfe von Solarstrom und Wasseraufbereitungsanlagen die Situation in ländlichen Schulen, Krankenhäusern und anderen sozialen Einrichtungen in Indien zu verbessern und benachteiligte Bevölkerungsgruppen (u.a. Adivasi, Dalit) zu unterstützen.

SUNI 4 – unser aktuell laufendes Projekt (wegen Covid in Verzögerung)

In 2019/2020 exportieren wir unsere Bildungsarbeit nach Indien und gehen mit Schulklassen von Adivasi (Ureinwohner) und Dalit (Kastenlosen) die Themen erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit auf interaktive Weise an. Insgesamt 500 Solarlampen werden im Rahmen des Projekts an Schüler*innen zwischen 9 und 16 Jahre an verschiedenen Schulen in Trivandrum (Bundesstaat Kerala) und Anaikatti (Bundesstaat Tamil Nadu) verteilt.
Factsheet: SUNI4

 

SUNI 3

Ca. 50 Menschen besuchen täglich das Swami Dayananda Jayavarthanavelu Tribal-Rural Hospital in Anaikatti (Tamil Nadu, Indien). Das Krankenhaus bietet kostenlose Behandlung für die in den umliegenden Attapadi Bergen lebenden Urvölker (Adivasi). Eine mobile Krankenstation fährt regelmäßig raus in das Gebiet, um sie vor Ort zu versorgen. Da die Arbeit im Krankenhaus unter häufigen Stromausfällen leidete, installierte das ISC Konstanz dort eine 5 kWp Solaranlage. Die medizinische Arbeit kann nun störungsfrei ausgeübt werden und Medikamente werden gekühlt.
Factsheet: SUNI3

 

SUNI 2

Auf die Upper Primary School im Dorf Kalappetty (Indien) gehen 600 Schüler aus sozial gemischten Schichten. Das Trinkwasser der Schule kommt direkt aus dem nahegelegenen Fluss und wird in einem alten Betontank aufbewahrt. Dieser war oft eine Quelle für Dysenterie- und Choleraepidemien. Deshalb installierte ISC Konstanz eine Wasseraufbereitungsanlage und verknüpfte sie mit einer Solaranlage, so dass sie stets autark arbeiten kann. Die Wasserqualität hat sich um ein Dreifaches verbessert.
Factsheet: SUNI 2

 

SUNI 1

Auf die Upper Primary School im Dorf Kalappetty (Indien) gehen 600 Schüler aus sozial gemischten Schichten. Das Trinkwasser der Schule kommt direkt aus dem nahegelegenen Fluss und wird in einem alten Betontank aufbewahrt. Dieser war oft eine Quelle für Dysenterie- und Choleraepidemien. Deshalb installierte ISC Konstanz eine Wasseraufbereitungsanlage und verknüpfte sie mit einer Solaranlage, so dass sie stets autark arbeiten kann. Die Wasserqualität hat sich um ein Dreifaches verbessert.
Factsheet: SUNI 1

 

Partner und Sponsoren von SUNI

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Partnern und Sponsoren, die die SUNI-Projekte unterstützen:

  • Stadtwerke Konstanz
  • Antonia Ruut Stiftung
  • Deutsche Umwelthilfe e.V. und Rapunzel Naturkost GmbH aus Mitteln des HAND IN HAND-Fonds
  • USITAWI Network
  • GLS Treuhand Haleakala-Stiftung
  • Solaris
  • GP Solar
  • Conactor
  • Centrotherm photovoltaics AG
  • Heyerhoff & Geiger Patentanwälte
  • Prof. Ernst Bucher

4. Tansania

Projektreihe TanSol

In der Projektreihe TanSol setzt sich das ISC Konstanz für die Verbreitung von Photovoltaik in Tansania ein. Während der solaren Elektrifizierung von Schulen werden auch Trainings zur Funktionsweise und Nutzung von Solarenergie durchgeführt.

 

TanSol 1

Hekima Girls‘ Secondary School im Dorf Kashozi (Tansania) bietet Mädchen aus benachteiligten Familien einen Lernort, damit sie durch Bildung aus der Armut kommen. Die Internatsschule mit ca. 400 Schülerinnen bezog ihren Strom aus Uganda, wobei es täglich zu Stromausfällen kam. Um den Mädchen einen geregelten Unterricht und beleuchtete Räume zu ermöglichen und ihre Kenntnisse zu erweitern, stattete ISC Konstanz den Campus mit 12 kWp Solaranlagen aus und führte eine Schulung zu Solartechnik durch.
Factsheet: TanSol 1

 

TanSol Massai

Die Naserian-English-Primary-School ermöglicht 300 Massai-Kindern einen Zugang zu schulischer Bildung. Die Schule liegt in der Massai-Steppe im Norden Tansanias und ist nicht an das nationale Stromnetz angeschlossen. Um den Schülern eine bessere Lernsituation zu ermöglichen, stattete das ISC Konstanz die Schule mit sechs Solarmodulen für Beleuchtung und den Betrieb von Laptops sowie einem Beamer und mit einem weiteren Panel zum Betrieb von zwei Wasserpumpen aus. Die Schüler bekamen eine Schulung zu Solarenergie und der Techniker ein Training zur Wartung der Anlage.
Factsheet: TanSol Massai

 

Partner und Sponsoren von TanSol

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Partnern und Sponsoren, die die TanSol-Projekte unterstützen:

  • Stadtwerke Konstanz
  • SEZ
  • Hauptabteilung Weltkirche des Bischöflichen Ordinariats Rottenburg (Diözese Rottenburg-Stuttgart)
  • Deutsche Umwelthilfe e.V. und Rapunzel Naturkost GmbH aus Mitteln des HAND IN HAND-Fonds
  • Rotary CLub Rheintor Konstanz
  • Centrosolar AG

externe Projekte

Modulspenden für externe Projekte

Neben unseren eigenen Projekten, die wir mit unseren lokalen Partnern selbst durchführen, unterstützen wir auch Projekte externer Organisationen mit gesponserten Solarmodulen und technischer Expertise.

Nigeria

Der ISC Konstanz hat im August 2016 40 Solarmodule für die Elektrifizierung des Charity Home der Kongregation Daughters of Divine Love in Enugu, Nigeria versandt. Dieses Heim wurde in 1986 von dem Schwesterorden als Suppenküche gegründet und ermöglicht heute die Betreuung von Straßenkindern, verlassenen und behinderten Kindern. Die Kinder kriegen Mahlzeiten, einen sicheren Obhut und werden in die Schule geschickt, damit sie für eine bessere Zukunft lernen können.

Burkina Faso

Die Schweizer NRO Solafrique (ehemalige Soleil Burkina) engagiert sich in Burkina Faso um die Verwendung der Solarenergie auf kommerziell nachhaltiger Basis zu fördern. In 2015 unterstützte das ISC Konstanz dieses Vorhaben mit der Spende von 9 Modulen für eine neu gegründete Solarwerkstatt in Bobo-Dioulasso, wo nun Solarteure und Techniker geschult werden können.

In 2016 spendeten wir 22 Module für verschiedene Kleinprojekte von Solafrique, wie die Elektrifizierung der Pfarrei von Kouentou (Alphabetisierungsarbeit), des Bildungszentrums von Guenon, der Quartierschule Emmaus in Bobo und weitere Elektrifizierungsprojekte in Dinderesso, Sondgo und Colsama.

Chile

Die chilenische NRO Desafío Levantemos Chile führt seit einigen Jahren eine Initiative namens Iluminemos el Altiplano in den Anden durch mit dem Ziel, abgelegene Gemeinden im Norden des Landes zu elektrifizieren, die zum großen Teil dem Urvolk der Aymara gehören. Zum Projekt gehört auch die allgemeine Aufklärung der lokalen Bevölkerung über Photovoltaik durch Geschichtenbücher über die Technologie in aymara Sprache sowie über interaktive Workshops für die Schüler und ihre Eltern. ISC Konstanz unterstützt dieses Vorhaben mit insgesamt 63 Modulen für die Schulen in Sibaya, Chusmiza, Laonzana und Sotoca sowie für die Post und Kindergarten in Sibaya. Die Solarmodule wurden von den Firmen Tenesol (TOTAL) und EMVEE bereitgestellt.

Nicaragua

In Nicaragua unterstützt das ISC Konstanz ein Projekt von Rio Solar in Kooperation mit der Universidad Nacional Agraria (UNA-Managua) zur ländlichen Elektrifizierung von den drei Dörfern Las Jaguas, Orocuina und El Espinal. Hierbei sollen durch Installation von Solaranlagen die Lebensbedingungen von ca. 30 Familien verbessert werden. In 2013, das ISC Konstanz gab insgesamt 26 Module a 120 Watt.

Malawi

Aids-Hilfe Malawi e.V. hilft Aids-Kranken in Malawi, indem sie u.a. kleine Gesundheitszentren in Dörfern unterstütz und mit aufbaut. Das ISC Konstanz stellte in 2013 sechs Module für eine Krankenstation in Chenyama zur Verfügung. Die Solaranlage produziert Licht für das Gebäude und Strom für den Medikamentenkühlschrank.

Tansania

Der Verein Lebenshilfe für Afrika e.V. leistet Hilfe für Selbsthilfe in Tansania um die Situation der zahlreichen Waisenkindern zu verbessern. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt im Ausbau von Schulen und Krankenhäuser sowie in der Verbesserung der örtlichen Trinkwasserversorgung. 50 Solarmodule gespendet vom ISC Konstanz wurden zwischen 2011-2014 installiert für die Elektrifizierung von zwei Gesundheitsstationen, ein Schwesternhaus und ein Pfarrhaus in den Ortschaften Chala und Kala.