sunTune (hocheffiziente Solarzellen dank Spektraltransformation unter Ausnutzung nanooptischer Effekte)

Ziele

Das sunTune-Projekt nutzt Nanotechnologie, um neue Materialien für effizientere Solarzellen zu entwickeln. Dabei greift es auf neu gewonnene Erkenntnisse über die zugrunde liegenden physikalischen Prinzipien zurück und macht sich insbesondere die Hochkonversion von Photonen zunutze. Die resultierenden Materialien werden dann mit anderen modernsten Materialien kombiniert, um hocheffiziente Solarzellen für die kommerzielle Nutzung zu entwickeln.

sunTune vereint Forscher von drei dänischen Universitäten, einem internationalen Forschungsinstitut und zwei dänischen Unternehmen.
 

Beschreibung

Konventionelle kristalline Silizium-Solarzellen büßen bei der Umwandlung von Licht zu elektrischer Energie 70 % der auf sie einwirkenden Sonnenenergie ein, unter anderem weil sie nicht in der Lage sind, langwelliges Sonnenlicht aufzunehmen.

Das sunTune-Projekt soll auch langwelliges Sonnenlicht nutzbar machen, indem es dieses Licht an das Spektrum anpasst, in dem die Solarzelle am effizientesten Strom erzeugt. Dazu wird eine Methode entwickelt, mit der sich zwei energiearme Photonen zu einem energiereichen Photon vereinigen lassen. Modernste Nanotechnologie in Form von zusätzlichen aktiven Schichten wird diesen Prozess weiter optimieren. So können Solarzellen besonders in den Morgen- und Abendstunden, wenn mehr langwelliges Licht auf die Erdoberfläche gelangt, mehr Strom erzeugen.