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"Sonne in der Hütte" Das Pilotprojekt SLAK war ein voller Erfolg. Die Dorfbewohner von Botbadjang können jetzt nicht nur abends arbeiten und lernen. Das Solardorf Botbadjang hat in ganz Kamerun eine "Solarbegeisterung" ausgelöst. Jetzt strömen Menschen aus einer Entfernung von mehreren hundert Kilometern in das kleine Dorf, um die "Sonne in der Hütte" zu sehen. Jede Woche erhalten unsere Partner in Kamerun neue Anfragen mit der Bitte, das Botbadjang-Projekt auch in anderen Dörfern durchzuführen. Zurzeit befinden sich etwa 60 Dörfer, Schulen und Krankenhäuser auf unserer Liste. Nach und nach wollen wir allen Dörfern helfen!
Die Lage in Ndambog
Das kleine Dorf Ndambog mit seiner 250 Einwohnern liegt etwa 260 km von Douala entfernt. Die Menschen hier verdienen ihren knappen Lebensunterhalt mit Landwirtschaft, Jagd und Fischerei. Sie verfügen nicht über moderne technische Hilfsmittel, da es in dem Dorf keinen Strom gibt. Denn Kamerun ist nicht in der Lage alle seine Dörfer mit Strom zu versorgen. In 70% der Dörfer sind Kerosinlampen die einzige Lichtquelle. Diese sind nicht nur umweltschädlich und teuer, sondern verursachen auch eine Reihe gefährlicher Augen- und Atemwegserkrankungen. Da die Dorfbewohner das Geld für die teure medizinische Behandlung nicht aufbringen können, nimmt mit der Gesundheit auch ihr Lebensstandard immer mehr ab. Mit der vermeintlichen Aussicht auf ein besseres Leben mit sicheren Arbeitsplätzen und modernen Kommunikationsmitteln üben die Städte vor allem auf die jüngere Generation eine große Anziehungskraft aus. Das führt zu Landflucht und leider auch zu steigender Armut. Denn die Arbeitslosigkeit ist auch in den Städten sehr hoch.
Unsere VorgehensweiseWir spenden die Solarzellen und die Solarworld AG die Module für das Dorf. Die technischen Bauteile werden nach Kamerun verschifft. Dort stellt der Projektleiter Herr Ngwé ein Team von Maurern und Elektrikern zusammen. Diese werden eine Woche im Umgang mit Solarmodulen geschult. Zusammen mit den Dorfbewohnern installieren sie dann die Module und erklären, wie die Familien ihr Solaranlagen pflegen können. Für die Wartungskosten müssen die Einwohner selbst aufkommen: Sie bilden einen "Wartungs-und Erweiterungsfonds", in den sie zwei Euro monatlich einzahlen.
Ziele der SLAK
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